Vergleich der Produktanforderungen in den Regionen

Quelle: wohngesund, 31.12.2021

Im Interreg-Projekt wohngesund wurden die Produktanforderungen der ÖkoBauKriterien (AT), des Bewertungssystems Nachhaltiger Kleinwohnhausbau (DE) und des Minergie-ECO (CH). Dabei lag das Hauptaugenmerk auf Baustoffen mit gesundheitsrelevanten und problematischen Inhaltsstoffen.

Die gesundheitsrelevanten und problematischen Inhaltsstoffe in Bauprodukten wurden basierend auf den 2020 gültigen Anforderungskatalogen beurteilt, zudem wurden Vorschläge für deren Angleichung entwickelt.

Aus österreichischer Sicht wurden folgende Harmonisierungspotenziale identifiziert:  

  1. Prüfen der Übernahme des Kriteriums „Ausschluss sensibilisierender Stoffe für Innenwandfarben“ (Umweltetikette Stiftung Farbe)
  2. Prüfen der Übernahme des Kriteriums „Ozonabbau in der äußeren Atmosphäre“ (ecoProdukte von ecobau)
  3. Prüfen der Übernahme von Kriterien für werkseitige Beschichtungen
  4. Umstellung der Vorgaben für den Gehalt an flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) von Masseprozent auf g/l
  5. Übernahme von spezifischen Konzentrationsgrenzen im Kriterium „Ausschluss von CMR-Stoffen der Kategorie 1A und 1B“
  6. Prüfen, inwiefern es außer der Verkapselung weitere Optionen für die Zulassung von Wirkstoffen als Filmkonservierungsstoffe geben soll.  
  7. Prüfen, ob das Kriterium „2.6.2. Grenzwert für freies Formaldehyd“ auf Grund der europäischen Harmonisierung noch benötigt wird.  
  8. Prüfen auf Aufnahme von Diphenylkresylphosphat (DKP) in die Liste der ausgeschlossenen Flammschutzmittel. Weiterer Text bei Gelegenheit 

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